1885-1985 100 Jahre Sport in Golßen

Vorbemerkung

 

Die auf den nachstehenden Seiten dargestellte Geschichte des Fußballs bildet nur eine von vielen Seiten der Golßener Sportchronik. Der Vollständigkeit halber seien auch noch einige kurze Hinweise auf die anderen Sektionen innerhalb der TSG gestattet.

 

Unter der Leitung von Dr. Knut Waldschock gelang es ab 1977, mit der Gründung einer Allgemeinen Sportgruppe wieder an alte Golßener Lauftraditionen anzuknüpfen. Auch der von dieser rührigen Gruppe ins Leben gerufene „Golßener Utzenberglauf“, der zweimal im Jahr durchgeführt wird, ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden.

 

Nicht weniger erfolgreich haben sich die Sektionen Volleyball und Tischtennis unter der Leitung der Sportfreunde M. Leißner bzw. M. Schrön entwickelt. Als noch relativ junge Sektionen konnten sie für die TSG schon einige Kreismeistertitel erringen.

 

Dank gebührt an dieser Stelle auch der Wilhelm-Pieck-Oberschule. Durch ihre gute Arbeit in den Sektionen Leichtathletik, Handball und Federball hat sie zum gewachsenen Ansehen der TSG Golßen im Kreis Luckau beigetragen.

 

1984 zählte die TSG unter ihrem langjährigen Vorsitzenden Manfred Süß 290 Mitglieder in sieben Sektionen. Insgesamt 21 Übungsleiter sorgten dafür, dass unter fachkundiger Anleitung in den zwei Turnhallen und auf den Sportplätzen ein abwechslungsreicher trainings- und Wettkampfbetrieb durchgeführt wurde.

 

Was die Golßener Sportgemeinschaft als Ganzes betrifft, so kann festgestellt werden, dass sie sich trotz vieler Höhen und Tiefen in ihrer nun 100 jährigen Geschichte zu einem Schrittmacher im kreis entwickelt hat und voller Optimismus und Elan an die nächsten 100 Jahre herangehen kann.

 

Rückblickend auf die 65 Jahre Fußball in Golßen kann Ähnliches konstatiert werden. Auch der Fußballsport hat, wie zuvor beschrieben, eine wechselvolle Geschichte, sich aber vor allem nach dem zweiten Weltkrieg gut entwickelt. Mit ihren vielfältigen Aktivitäten bereicherten die Fußballer wesentlich die jetzt 100jährige Sportgeschichte ihrer Stadt. Der Dank gilt an dieser Stelle den vielen ungenannten Funktionären, Aktiven und Anhängern dieser Sportart, die ihren Teil zur positiven Entwicklung beigetragen haben.

 

Diese Chronik erhebt, schon der lückenhaft vorhandenen Quellen wegen, keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollte die eine oder andere wichtige Begebenheit nicht erwähnt worden sein, bittet der Verfasser, ihm diese mitzuteilen.

 

Des Chronisten Wunsch ist es, dass auch nach dem 1985 fälligen 65jährigen Jubiläum weitere interessante Seiten an die vorliegende Fußballchronik angefügt werden können.

 

Quelle: Lars Rose